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Wer träumt nicht davon, laue Sommerabende mit einem guten Glas Wein im Garten oder auf der Terrasse zu verbringen? Oder bei einem schönen Essen im Restaurant einen fruchtigen Weißwein zu genießen? Weißwein ist leicht und spritzig und zeichnet sich durch sein harmonisches Verhältnis von feiner Säure und Fruchtigkeit aus. Er ist der ideale Sommerwein und sollte auf keiner Gartenparty fehlen. Doch die Auswahl an verschiedenen Weißweinen wirkt schier unendlich. Wie soll man sich da für den richtigen entscheiden? Der Geschmack von Weißwein ist ausgesprochen vielseitig. So kann er an tropische Früchte und Blumen erinnern oder nach Johannisbeeren, Vanille oder Pfeffer schmecken. Welchen Geschmack ein Weißwein annimmt hängt vor allem von der Rebsorte, der Lage dem Klima, dem Mikroklima, dem Wetter und natürlich dem Anbau ab. Ein Weißwein kann entweder trocken, fein herb, süß bzw. lieblich oder gar edelsüß ausgebaut werden. Doch fangen wir zunächst von vorne an.

Wie entsteht Weißwein?

Weißwein ist ein Wein, der durch die alkoholische Gärung von Weintrauben entsteht. Die Farbe der Beerenhaut kann dabei sowohl hellgelb, grün, oder rot sein, denn sie hat keinen Einfluss auf die Farbe des Weißweines, da das Fruchtfleisch selber kaum Farbstoffe enthält. Mit Ausnahme der Färbertrauben befinden sich die farbgebenden Pigmente für den Weißwein ausschließlich in der Beerenschale. Durch das frühzeitige Abpressen des Beerensafts wird eine Extraktion der Bestandteile der Beerenschale weitgehend vermieden. Dadurch erzielt ein Winzer die strohgelbe bis goldgelbe Farbe des Weins.

Bei der Herstellung wir mit der sogenannten Rebelung begonnen, bei der die Stängel der Trauben entfernt werden. Daran schließt die Pressung an, welche bei der Weißwein Herstellung meist auf eine Maischestandzeit verzichtet. Denn anders als Rotwein wird er vor dem Fermentieren gepresst, so dass keine oder nur sehr wenige Gerbstoffe (Tannine) aus der Schale und den Kernen in den Wein gelangen. Nun folgt die Aromabildung, die üblicherweise in Fässern oder speziellen Weißwein Tanks realisiert wird. Ist die Weißwein Reife im Fass abgeschlossen, bedürfen viele Weißwein Sorten einer zusätzlichen Reifeepisode in der Flasche. Nur so kann sich ihr vollwertiges Aroma entfalten. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass Weißwein schneller reift als Rotwein. Auch die Lagerzeit ist bei den Weißweinen kürzer als bei roten Weinen.

Weißwein ist auch der Grundwein des überwiegenden Anteils von Schaumweinen, wie Champagner und Sekt. Beim Schaumwein wird die bei der Gärung entstehende Kohlensäure im Wein in Lösung gehalten. Nach Öffnen der Flasche weicht die Kohlensäure aus dem Wein und ergibt das Schäumen des Weins im Glas.

Welche Rebsorten gibt es?

Die große Vielfalt der Weißweine ergibt sich aus dem Zusammenspiel der verfügbaren Rebsorten, diversen Verfahren in der Weinherstellung sowie verschiedenen Restzuckergehalten. Die weißen Rebsorten, die aber tatsächlich von grüner, gelber oder gar hellroter Farbe sind, werden in praktisch allen Weinbauregionen angebaut. Zur Erzielung süßer Weißweine wird die alkoholische Gärung vor der Umsetzung des gesamten Zuckergehalts des Mosts in Alkohol unterbrochen.

Verwendet man rote Trauben und verarbeitet sie auf dieselbe Art, entsteht ebenfalls ein Weißwein, er wird allerdings Blanc de Noir genannt. Champagner zum Beispiel besteht meist aus den Weißwein-Sorten Spätburgunder und Schwarzriesling, die als Blanc de Noir ausgebaut werden. Die bekanntesten Rebsorten sind:

  • Riesling
  • Chardonnay
  • Rivaner
  • Silvaner
  • Weißer Burgunder
  • Sauvignon Blanc
  • Scheurebe
  • Lemberger
  • Merlot
  • Portugieser
  • Grüner Veltiner
  • Grenache
  • Grauburgunder
  • Pinot Gris
  • Spätburgunder
  • Gewürztraminer
Gute Weißweine werden auf der ganzen Welt erzeugt, aber die langjährigste Tradition haben wir im westlichen Europa. Aufgrund der langen Zeit recht niedrigen Temperaturen ist gerade Deutschland zu einem der bedeutendsten Weißwein-Länder der Welt geworden. Weltweit sicher am bedeutsamsten ist der aus Frankreich stammende Chardonnay, der vom Burgund ausgehend sich besonders in der Neuen Welt etablierte.

Wie sollte Weißwein gelagert werden?

Damit ein guter Weißwein optimal im Geschmack bleibt, sollten folgende Dinge beachtet werden:
  • Temperatur: Weißwein sollte am besten bei 8 bis 12 Grad Celsius gelagert werden.
  • Stehend oder liegend: Sollte der Weißwein einen Naturkorken haben, sollte er unbedingt liegend gelagert werden, damit der Korken immer in Berührung mit Flüssigkeit steht und nicht austrocknet.
  • Luftfeuchtigkeit: Je nachdem, wie lange der Wein aufbewahrt werden soll, ist auch der Faktor Luftfeuchtigkeit von Bedeutung. Beim Lagern von Weißwein eine Luftfeuchtigkeit um die 30 % ausreichend.
  • Licht:Direkte Sonneneinstrahlung und helle Räume sollten vermieden werden.
Bei Weißweinen übernimmt der Säuregehalt die Garantie für eine lange Lagerung. Hier eignen sich daher Qualitätsweine mit einem höheren Säuregehalt für eine längere Lagerung. Spätlesen reifen langsamer und eignen sich tendenziell auch gut für einen langen Kelleraufenthalt. Extrem lange halten Beerenauslesen.

Welche Serviertemperatur für Weißweine?

Weißwein sollte üblicherweise gekühlt serviert werden. Die Serviertemperatur sollte unter Zimmertemperatur sein. Junge Weißweine können im Sommer bei 6 bis 9 Grad Celsius serviert werden. Generell ist es sinnvoll, wenn man die Flaschen lieber etwas kühler als zu warm serviert. Denn bereits beim Einschenken ins Glas erwärmt sich der Wein je nach Umgebungstemperatur um 1 bis 2°C.

Welchen Weißwein trinkt man zu welchem Essen?

Bei der Wahl des Weines hilft, auch beim Sommerwein, ein Blick auf das Essen. In der Sommerküche finden sich Salate, Gemüse, Fisch, es wird gegrillt und man verzichtet auf kräftige und schwere Soßen. Idealerweise sollte ein Sommerwein demnach frisch, fruchtig, leicht und unkompliziert sein. Weißwein passt hervorragend zu:

  • Leichten Salaten
  • Fisch (Bsp.: geräuchertem Lachs)
  • Meeresfrüchte
  • Hellem Fleisch
  • Gegrilltes Fleisch
  • Käse (Hartkäse, Weichkäse, etc.
  • Antipasti
  • Geflügel